Obwohl erstmals in einer 1051 datierten Urkunde erwähnt, dürfte Hausen sogar noch älter sein, denn schon damals besaß der Ort eine Kirche. Durch dieses Gotteshaus erhielt das auf seiner Felsterrasse über einer weiten Kyrbachschleife ungemein prächtig thronende Dorf bereits im Mittelalter erhebliche Bedeutung als Mittelpunkt eines großen Kirchspiels. Das ursprünglich dem Heiligen Remigius geweihte Gotteshaus besitzt noch seinen romanischen Chorturm aus vier sich verjüngenden Geschossen; der dreiseitig geschlossene Saalbau dahinter wurde erst 1747 anstelle des baufällig gewordenen mittelalterlichen Kirchenschiffs neu an- und aufgebaut.
Höchst malerisch wirkt schon von weitem die enge Gruppierung alter Gehöfte des historischen Ortskerns im Schatten der Kirche. Aber auch der jüngere Dorfteil auf dem gegenüberliegenden Hang verfügt über eine durchaus ansehnliche alte und jüngere Bausubstanz. Ein von dort aus der Talweitung hinauf zu den Aussiedlerhöfen und dann weiter in Richtung Gösenroth verlaufender Landwirtschaftsweg folgt jener uralten Schmidtburger "Ritter- und Pfaffenstraße", die wahrscheinlich bereits zur Römerzeit begangen worden war und im Mittelalter als eine der wichtigsten Verbindungsstrecken zwischen den Burgen an Nahe und Mosel diente. Neben der Land- und Forstwirtschaft sowie gewerblich betriebenen Mühlen, von denen die Hausener Bauernmühle am Idarbach in Richtung Rhaunen noch zu sehen ist, hatte noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem auch der Schieferbergbau erhebliche Bedeutung. Im dicht umwaldeten Kaschecktälchen zwischen Hausen und Oberkirn sind noch die mächtigen Halden und sonstigen Relikte der historischen Layenbrüche zu entdecken. Ein ohnehin recht sagenhaftes Waldgebiet, durch das ein empfehlenswerter Wanderweg vom Habichtsberg über den Galgenhügel zum Weiberborn und dann längs der Kyr wieder nach Hausen führt.
| Bundesland | Rheinland-Pfalz |
| Landkreis | Birkenfeld |
| Verbandsgemeinde | Herrstein-Rhaunen |
| Sitz der Verwaltung |
Brühlstr. 16 55756 Herrstein |
| Homepage | http://www.vg-hr.de/ |
| Ortsbürgermeister |
Herbert Friedrich Stand: 23.01.2017 |
| Einwohner |
172 Stand: 23.01.2017 |
| Fläche | 4,99 km² |
| Bevölkerungsdichte | 35 Ew./km² |
Hauptstr. 343a
55743 Idar-Oberstein
Telefon: 49 (0)6781 50 80 44 5
Telefax: +49 (0)6781 50 89 33 9
Beim Bau der eigenen Wunschimmobilie steht für viele angehende Eigentümer eine grundlegende Entscheidung an: Fertighaus oder individuell geplantes Wohngebäude? Noch immer wird die Fertigbauweise mit geringen, gestalterischen Spielräumen in Verbindung gebracht. Dabei sind Gebäude dieser Art längst nicht mehr „von der Stange“.
Immer wieder ergeben Umfragen, dass sich die meisten Deutschen eigene vier Wände wünschen. Dabei stellt sich ganz unabhängig von der Größe der Wunsch-Immobilie oder dem Wohnort die Frage, ob denn mieten oder kaufen die bessere Lösung wäre. Leider ist die Entscheidung zur Miete zu wohnen oder die Lust auf das eigene Heim zu verwirklichen, mit sehr viel Mathematik verbunden.