Pflaster im Vergleich: Naturstein, Klinker oder Beton?

Ob Eingangsbereich, Auffahrt oder ein Fußweg durch den Garten – wenn Pflasterarbeiten anstehen, stellt sich zuerst die Frage nach dem geeigneten Bodenbelag. Zur Auswahl stehen Naturstein, Klinker und Beton. Im folgenden Beitrag geht es darum, welche Merkmale und Eigenschaften diese Materialien unterscheiden.

Zeitlos und hochwertig: Naturstein

Jeder Stein ein Unikat – Naturstein ist nicht zuletzt deshalb so beliebt für die Pflasterung von Außenbereichen. Doch es gibt noch andere gute Gründe für diesen einzigartigen Bodenbelag: Dank seiner Vielseitigkeit und Individualität lässt Naturstein eine Menge Raum für diverse Gestaltungsmöglichkeiten. So bietet zum Beispiel der Natursteinpark Ruhr ein umfangreiches Sortiment an Natursteinen, das von exklusiven Sandsteinplatten und Blockstufen bis zu Mauersteinen und Gabionen reicht.

Für Fußwege empfehlen sich kleinere Steine, da sie besonders rutschfest sind. Flächen, die von Autos befahren werden, sollten dagegen mit großformatigem Pflaster belegt werden.

Des Weiteren zeichnet sich Naturstein durch seine lange Haltbarkeit aus. Die hohe Qualität schlägt sich allerdings auch im Preis nieder: Natursteinpflaster zählt je nach Gesteinsart zu den kostspieligsten Bodenbelägen.

Wetterfest und pflegeleicht: Klinker

Klinker sind gebrannte Backsteine, die gerade in Norddeutschland bei Hausfassaden und Bodenbelägen zum Standard gehören. Das Baumaterial ist im Norden so verbreitet, weil es in dieser Region nur wenige Steinbrüche gibt.

Klinkerpflaster eignen sich für eine Vielzahl von Flächen: Ob Terrasse, Garagenauffahrt oder Poolumrandung – Klinker punkten mit ihrer hohen Widerstandskraft und Langlebigkeit.

Wenn die Fläche stark belastet wird, üben seitliche Bordsteine einen großen Einfluss auf die Haltbarkeit des Klinkerpflasters aus. Auch eine Kombination mit Natursteinpflaster sorgt für eine bessere Stabilität der geklinkerten Fläche.

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Rutschsicher und kostengünstig: Beton

Da Betonpflaster erst seit ungefähr 50 Jahren im Handel erhältlich ist, gibt es keine Langzeiterfahrungen zur Haltbarkeit. Nach wie vor gelten Naturstein und Klinker als die langlebigsten Pflasterarten. Doch moderne und hochwertige Betonbeläge können eine ähnliche Lebendigkeit wie Natursteine ausstrahlen. Im Fachhandel gibt es Formsteine in unterschiedlichen Designs, die wie Natursteine im Rundbogenmuster verlegt werden können. Allerdings sind die Kosten für Betonpflaster im Gegensatz zu dem Naturmaterial erheblich günstiger.

Ein weiterer Vorteil von Betonpflaster ist seine Rutschsicherheit bei Eis und Glätte. Daher eignet es sich vor allem für den Eingangsbereich und auf Fußwegen. Gerade auf hochfrequentierten Fahrbahnen sorgt ein Betonbelag dafür, dass die Fahrgeräusche im Vergleich zum Kopfsteinpflaster weit leiser sind. Wobei dies sicher ein Aspekt ist, der nur bei Pflasterarbeiten auf Großgrundstücken relevant ist.

Bildquelle: © istock.com/ballycroy

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