Der Gartenweg: gestalterisches Highlight mit praktischem Nutzen

Ein Garten ist mehr als nur ein Stück Erde, auf dem man Gras sät und Tomaten kultiviert. In den warmen Monaten wird er zum zweiten Wohnzimmer — zu einem Ort, an dem man unter freiem Himmel vom Alltag abschalten und sich erholen kann. Deshalb macht es Sinn, auch scheinbar triviale Details wie Gartenwege sorgfältig und individuell zu planen.

Gestalten mit Gartenwegen

Ein Gartenweg ist eine Verbindung zwischen zwei Orten auf dem Grundstück — und so viel mehr: Richtig durchdacht rundet er das Gesamtbild des Gartens ab und trägt so zu einer erholsamen Atmosphäre bei. Je nachdem, wie groß Ihr Garten ist, müssen Sie sich die Position mehr oder weniger gut überlegen. In kleinen Gärten, wie man sie zum Beispiel bei einer Doppelhaushälfte oder im Reihenhaus findet, ist die Wegführung meistens auf den ersten Blick klar. Typisch wäre hier etwa ein befestigter Weg von der Garage zur Terrasse oder von der Veranda zum Gartentor — hier gibt der begrenzte Platz den Verlauf weitgehend vor, bei der Planung steht die Funktionalität zuerst. In größeren Gärten hingegen sind Sie freier und können die genaue Platzierung des Gartenwegs gestalterisch nutzen. Am einfachsten wird Ihnen die Planung fallen, wenn Sie bereits wissen, wie genau jeder Abschnitt des Gartens genutzt wird: Der Hauptweg könnte zum Beispiel einmal komplett durch den Garten zum Gartentor führen, seitlich zweigen Nebenwege ab zum Gemüsebeet, zum Gartenhaus und zur Spielecke mit Schaukel und Sandkasten.

Den richtigen Stil finden

Heutzutage haben Sie bei der Suche nach einem hübschen Belag für Ihren Gartenweg wahrlich die Qual der Wahl. Von Naturstein über Beton in modischen Dessins bis hin zu Klinkern werden Pflastersteine aus einer ganzen Reihe an Materialien gefertigt — in unserem Ratgeber zu verschiedenen Pflasterarten erfahren Sie näheres zu deren Eigenschaften. Bei der Optik der Steine sollten Sie sich ganz auf Ihren persönlichen Geschmack verlassen, dabei jedoch nie komplett den späteren Zweck aus den Augen verlieren: Während ein Weg aus naturbelassenen Steinen herrlich natürlich und romantisch wirkt, könnten Sie sich beim Befahren mit der Schubkarre schon bald über die unebene Fläche ärgern. Für Nebenpfade, die Sie seltener verwenden, sind Kieswege eine attraktive und günstige Alternative. Wenn sie sorgsam angelegt wurden und sauber mit Randsteinen oder Palisaden gerahmt sind, erweisen sie sich auch langfristig als pflegeleicht.

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Inzwischen gibt es außerdem viele moderne Materialien, die besonders einfach in der Handhabung sind. Mit einem Steinteppich, zum Beispiel von terralith.de, können Sie sogar bestehenden Wegen oder Terrassen im Handumdrehen eine neue Optik verleihen, ohne zuvor mühevoll alte Fliesen oder Steinplatten zu entfernen. Daneben können Sie dem perfekten Gesamtbild noch mit dekorativen Elementen wie Findlingen, fröhlichen Steckfiguren oder einer geschmackvollen Beleuchtung zu vollem Glanz verhelfen.

Einfach selbst gestalten

Einen Gartenweg können Sie in wenigen Schritten relativ leicht selbst anlegen:

  1. Aushub: Dort, wo der Weg später verlaufen soll, muss die Erde zunächst gut 20 cm tief ausgehoben werden. Einen besonders langlebigen Weg erhalten Sie, wenn Sie die Seiten mit Randsteinen auskleiden.
  2. Tragschicht: Damit sich der Weg später nicht unschön setzt, sollten Sie den Boden gleichmäßig verdichten und anschließend mit einer gut 20 cm hohen Schicht aus Schotter versehen.
  3.  Ausgleichsschicht: Zwischen die Tragschicht und das Pflaster kommt eine gut 3 cm dicke Schicht aus Sand. So entsteht eine ebene Fläche, auf der die Pflastersteine gut aufliegen können.
  4. Verlegen: Nun können Sie die Steine in Ihrem favorisierten Muster verlegen. Achten Sie darauf, dass die Fugen mindestens 3 mm breit sind. Normalerweise können Sie die Steine direkt von Hand verlegen, bei Bedarf klopft ein Hammer mit Gummiaufsatz einzelne Platten in die richtige Position.
  5. Verfugen: Anschließend füllen Sie noch die Fugen zwischen den einzelnen Steinen auf, um dem Weg mehr Stabilität zu geben. Das klassische Füllmaterial ist Sand, der einfach mit einem Besen eingekehrt wird.

Bildquelle: © caryn516@pixabay.de

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Dieser Artikel behandelt die Themen Gartenweg, Gartengestaltung, Beleuchtung und Pflaster.

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