Umbau: was ist zu beachten?

Egal, ob man mehr Platz benötigt oder eine umfangreiche Renovierung plant: Umbaumaßnahmen am Haus können vielfältige Gründe haben. Damit die jeweiligen Maßnahmen am Ende problemlos und ohne viel Stress verwirklich werden können, lohnt es sich, bereits im Vorfeld auf einige Dinge zu achten. Dabei geht es nicht nur darum, die Kosten möglichst gering zu halten, sondern auch einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu sichern.

Im Vorfeld richtig planen

Wenn man sich mit den Umbauten für ein Haus beschäftigt, sollte die Planung dem Umfang der Arbeiten entsprechen. Während kleine Sachen auch einmal schnell umgesetzt werden können, sollten gerade große Maßnahmen ausreichend geplant werden. Bei Letzteren ist es zudem wichtig, dass man sich auch über eventuelle rechtliche Problematiken informiert. Gesetzliche Vorschriften können gewünschte Baumaßnahmen einschränken oder gar unmöglich machen. So wird zum Beispiel durch einen Bebauungsplan vorgeschrieben, wie viele Stockwerke ein Haus haben darf. Bei Anbauten kann es wiederum vorkommen, dass diese nicht umgesetzt werden dürfen, da sie zu nahe an der Hausgrenze stattfinden. Die rechtlichen Bestimmungen sind je nach Bundesland verschieden, weshalb man sich in jedem Falle individuell informieren sollte.

Abgesehen von den rechtlichen Bestimmungen ist eine Planung aber auch aus kostentechnischer Hinsicht sinnvoll. Wer im Vorfeld richtig plant, kann die anfallenden Kosten erheblich besser einschätzen und weiß so genau, was finanziell auf ihn zukommt. Bei aufwendigen oder komplizierten Sachen bietet es sich zudem an, einen Architekten zu kontaktieren. Dieser kann gerade bei wichtigen Themen wie Statik hilfreich zur Seite stehen, sodass man auch bei der Sicherheit keine Sorgen haben muss.

Müllbeseitigung beachten

Bevor man mit den Umbaumaßnahmen beginnt, lohnt es sich zudem, genau über die Müllbeseitigung nachzudenken. Nicht immer sind alle Dinge, die während der Arbeiten entfernt werden müssen, dabei Müll. Vielfach können Sachen wiederverwendet werden. Ein Großteil der Abfälle wird jedoch am Ende im Müll landen. Da die Menge bei großen Umbauten meist nicht zu verachten ist, sollte man sich im Vorfeld einen Container besorgen. Anbieter wie das Unternehmen Otto Dörner finden sich einfach im Netz. Hier kann man sich bequem einen Container online bestellen und zum richtigen Zeitpunkt anliefern lassen.

Bei der Wahl des Containers sollte auf die Angabe des richtigen Mülls geachtet werden. So wird zwischen Bauschutt und Baumischabfall unterschieden. Bauschutt (Steinen, Putz oder Mörtel) kann recycelt werden, weshalb die Kosten für die Entsorgung meist günstiger sind. Baumischabfall umfasst dagegen Dinge wie Tapeten oder Kabelreste und kommt auf eine Deponie.

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Handwerker oder Heimwerker?

Ein wichtiger Faktor bei Umbauarbeiten sind die Kosten. Gerade bei umfangreichen Maßnahmen müssen oft einige Handwerker angeheuert werden, was sich finanziell bemerkbar macht. Selbst aktiv werden lohnt sich, entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt, immer dann, wenn der Großteil der Kosten eines Handwerkes über die Arbeitsstunden entsteht. Bei vergleichsweise billigen Materialien kann man hier viel Geld sparen. Daher empfiehlt es sich im Vorfeld, möglichst viele Angebote von Unternehmen einzuholen. Selbst bei Arbeiten, die man selbst plant, kann es nicht schaden, sich einen Überblick zu verschaffen. Da es sich bei den Angeboten immer unverbindliche Anfragen handelt, sind die zusätzlichen Informationen praktisch kostenfrei.

Anleitungen zum „Selbermachen“ finden Sie hier.

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Dieser Artikel behandelt die Themen Umbauen, Handwerker, Müllbeseitigung und Heimwerker.

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