Matratzen-Topper:
Ein Extra, das den entscheidenden Unterschied machen kann
Eine Komfortauflage, genannt auch Matratzentopper, sorgt für ein besseres Liegegefühl und mehr Schlafhygiene. Deshalb kann sie, besonders bei Schlafstörungen, einen entscheidenden Unterschied machen! Wir erklären, warum - und wie man den richtigen Topper findet.
Was ist ein Topper und wofür ist er gut?
Ein Matratzentopper ist eine Auflage, die vor allen Dingen für mehr Liegekomfort sorgt. Weil durch den Topper kein Schweiß direkt in die Matratze eindringen kann, führt er auch zu einer besseren Schlafhygiene. Ein Topper kann zudem starkes Frieren und Schwitzen verhindern, aber auch die Ritze zwischen zwei einzelnen Matratzen in einem Doppelbett bedecken.
Anders als ein Matratzenschoner wird ein Topper auf die Matratze gelegt. Der Schoner hingegen liegt zwischen Matratze und Lattenrost, um sie vor Abnutzung und Reibung zu schützen. Es gibt auch Matratzenauflagen, die bei Inkontinenz oder im Kinderbett vor Feuchtigkeit schützen. Doch auch sie tragen wie ein herkömmlicher Matratzenschoner nicht zum Liegekomfort bei.
Eine gute Auflage mit Funktionsbezug lässt sich beispielsweise bei bett1.de finden. Bett1 achtet sowohl auf hohe Qualität als auch auf faire Preise und verkauft neben ergonomischen Toppern auch Matratzen und weitere Bettwaren, die einen erholsamen Schlaf unterstützen. Dabei wurde effektiv gegen das unübersichtliche Matratzenkartell vorgegangen.
Verschiedene Topper für verschiedene Schlaftypen
Weil jeder Mensch seine eigenen Ansprüche an die richtige Schlafumgebung hat, gibt es auch ein großes Spektrum an Toppern. Die üblichen Varianten bestehen aus Kaltschaum, Viscoschaum oder Gelschaum. Sie alle besitzen unterschiedliche Eigenschaften.
Viscoschaum ist ein elastisches Schaumstoff-Material. Es sorgt für eine äußerst gute Druckentlastung und gleichbleibende Körperwärme. Vor allem wegen der wärmenden Eigenschaft eignen Topper aus Viscoschaum sich für schnell frierende Personen oder Schmerzbetroffene. Weil das Material jedoch bei kalten Temperaturen weniger elastisch ist und eventuell hart wird, funktioniert es schlechter bei Menschen, die gern im Kalten schlafen.
Kaltschaum ist sehr anpassungsfähig und zudem atmungsaktiv. Das offenporige Material kann Körperwärme und Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren. Deshalb eignet sich diese Art von Topper gut für starke Schwitzer. Zuletzt kombinieren Topper aus Gelschaum die Vorteile beider Varianten: sie reagieren auf Druck, geben aber einfacher nach als zum Beispiel Viscoschaum. Dazu ist Gelschaum temperaturunabhängig und luftzirkulierend.
Den richtigen Topper für die Matratze finden
Wenn sie richtig ausgewählt wird, kann eine Komfortauflage die Matratze perfekt ergänzen. So wird die Punktelastizität einer Federkernmatratze zum Beispiel durch einen Viscoschaum-Topper ergänzt und eine bessere Druckverteilung ermöglicht. Aber Vorsicht: Topper sind für ein Bett mit Kaltschaummatratze nicht geeignet. Hier entsteht bloß ein schlechter Klimaausgleich und die Matratze ist in ihrer ergonomischen Funktion beeinträchtigt.
Ein Topper sollte für eine ideale Druckentlastung mindestens sechs Zentimeter hoch sein. Er sollte die Grenze von zwölf Zentimetern jedoch nicht überschreiten, da die Matratze sonst nicht mehr richtig stützen kann. Zuletzt ist auch beim Topper der Härtegrad wichtig. Er hängt vom Körpergewicht und dem bevorzugten Liegekomfort ab - doch auch ein harter Topper kann eine zu weiche Matratze nicht härter machen. Wird der Komfort auch mit Auflage nicht besser, ist vor allem eins nötig: eine neue Matratze.
Bildquelle: © AdobeStock / puhhha
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Kommentare:
Ralf Tendi ()
Ein klasse Artikel, der mir sehr weitergeholfen hat. Kann ich nur empfehlen!
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