Ihre Ausgaben, bequem in Raten zurückzahlen

Geld zu haben, das ist die eine Sache. Eine andere Sache ist die Liquidität, also wie viel Geld tatsächlich aktuell zur Verfügung steht. Ob Konsumausgaben oder größere Investitionen: Die Liquidität gezielt zu steuern, ist eigentlich immer sinnvoll. Speziell bei den eigenen Ausgaben geht das unter anderem mit der Möglichkeit der Ratenzahlung.

 

Warum kann Ratenzahlung eine attraktive Variante sein?

Der größte Vorteil liegt natürlich in der Flexibilität. Sofern es an frei verfügbarem Geld zum aktuellen Zeitpunkt mangelt, müssen dringliche Anschaffungen trotzdem nicht aufgeschoben werden. Sie werden stattdessen einfach in festgelegten Raten oder mit einem versetzten Zahlungsziel bezahlt. Außerdem werden alle Ausgaben dadurch etwas planbarer und es kommt zu weniger hohen Schwankungen: Selbst die Kosten für größere Anschaffungen lassen sich so in mehrere kleine Einzelbeiträge aufteilen, was das monatliche Budget deutlich entlastet.

Bezahlen lässt sich in Raten nahezu alles, zum Beispiel:

- Konsumgüter des alltäglichen Gebrauchs
- besondere und etwas teurere Anschaffungen, wie eine neue Waschmaschine oder ein neuer Laptop
- unvorhergesehene Posten, zum Beispiel durch medizinischen Bedarf oder eine Autoreparatur

Diese Situationen sind selbstverständlich ziemlich individuell. Speziell bei den Konsumausgaben existieren größere Schwankungen, die keinesfalls nur Einzelpersonen betreffen. Kürzlich sanken die Konsumausgaben beispielsweise im Saarland, während sie zeitgleich in Hessen recht deutlich angestiegen sind.

Diese Möglichkeiten gibt es für eine Ratenzahlung

Eine Kombination aus Ratenzahlung und versetztem Zahlungsziel bietet eine klassische Revolving-Kreditkarte. Diese unterscheiden sich von Debitkarten, die manchmal auch als Kreditkarten beworben werden, in einem wichtigen Punkt: Bei "echten" Kreditkarten werden die Beträge innerhalb des Monats erst gesammelt, anschließend stellt der Anbieter dann zum Ende des Monats eine Abbuchung über die zusammenaddierte Summe.

Parallel dazu bieten viele Kreditkartenanbieter noch Ratenzahlungen an, indem nur ein Teil des aufgekommenen Betrags beglichen werden muss. Dadurch können Ratenzahlungen dann sogar genutzt werden, wenn der jeweilige Rechnungssteller beziehungsweise Händler sie selbst gar nicht anbietet.

Die Ratenzahlungen bei Unternehmen sind eine weitere Möglichkeit: In Online-Shops kann man dafür dann direkt eine Ratenzahlung auswählen, manchmal erfolgt die sogar zinslos. Teilweise kooperieren die Händler dafür mit verschiedenen Zahlungsdienstleistern, die dann die eigentliche Ratenzahlung übernehmen. Für den Kunden ändert sich dadurch aber nichts.

Zuletzt gibt es auch noch indirekte Ratenzahlungen: Das sind solche, für die beispielsweise bei der Hausbank ein Kredit aufgenommen wird. Die Kosten werden dann direkt durch den Kredit bezahlt, der wird wiederum in Kreditraten mitsamt Zinsen an die Bank zurückgezahlt. Für kleinere Anschaffungen lohnt es sich, außer im Notfall, aber eher nicht einen Kredit aufzunehmen. Für größere Anschaffungen, zum Beispiel ein neues Auto, kommt diese Möglichkeit durchaus in Frage.

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Worauf ist bei der Ratenzahlung zu achten?

Sofern die Ratenzahlung genutzt wird, sollte dringend auf die Konditionen geachtet werden. Idealerweise ist der Zins, der für die Ratenzahlung erhoben wird, möglichst niedrig. Andererseits müssen Verbraucher selbstverständlich darauf achten, dass sie sich nicht übernehmen. Selbst viele kleine monatliche Ratenzahlungen können zu einem Problem werden, wenn es immer mehr werden: Dann droht schlimmstenfalls eine Schuldenspirale. Daher führt an einem verantwortungsvollen Umgang mit Ratenzahlungen kein Weg vorbei.

Bildquelle: © KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

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Dieser Artikel behandelt die Themen Ratenzahlung , Liquidität und Finanzplanung .

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