Mehr Individualität im Badezimmer

In Zeiten von #interiorgoals, in denen die Einrichtung der eigenen vier Wände auch auf Instagram immer mehr in den Fokus gerät, entwickeln sich Trends im Wohnbereich rasend schnell. Meist stehen auf den Bildern im sozialen Fotonetzwerk Wohn- und Schlafzimmer im Vordergrund, während Badezimmer eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dabei können die kleinen Räume sehr wohl fotogen und individuell eingerichtet sein. Hinzu kommt, dass die Trends 2017 viel Spielraum bei der Einrichtung lassen.

Industrial Chic

Die meisten assoziieren mit Badezimmern einen schlicht gehaltenen Raum mit vorzugsweise weißen Fliesen. Doch warum statt auf den cleanen Look nicht auf Industriecharme setzen? Beton galt bereits in diesem Jahr als der Interior-Trend schlechthin, was sich vor allem bei Elementen wie Blumentöpfen, Lampen, Seifenspender oder Zahnputzbecher zeigte. Aber der rustikale Trend nimmt auch größere Flächen ein. Eine Badewanne oder ein Waschbecken aus Beton wirken gleichzeitig schick und rustikal. Ebenso beliebt sind fugenlose Wände in Betonoptik gestrichen. Damit der Raum nicht zu kühl wirkt, bietet es sich an mit warmen Farben und Materialien zu spielen. So können Rohre und Leitungen zum Beispiel mit kupferner Farbe hervorgehoben werden. Der Metallton wirkt warm, gleichzeitig verleihen die sichtbaren Rohre dem Raum noch mehr industriellen Charme.

Minimalismus im Badezimmer

Wer sich mit filigranen Formen, präzisen Kanten und klaren Linien im Badezimmer wohler fühlt, für den ist eine minimalistisch-futuristische Einrichtung das richtige. Ein geradlinig gestaltetes Bad strahlt Ruhe aus und lässt den Raum optisch größer wirken. In ein minimalistisches Design fügen sich ebenerdige Duschen perfekt ein. Ob die Duschwand eine Drehtür oder eine platzsparende Schiebetür aufweisen soll, hängt vom zur Verfügung stehenden Platz und dem individuellen Geschmack ab – beide Varianten sind im Fachhandel erhältlich. Der Minimalismus-Trend beschränkt sich aber nicht auf die Innenreinrichtung, sondern umfasst auch Zubehör wie Duschgel, Seife und Shampoo. Immer mehr Menschen achten darauf Naturprodukte zu benutzen und verstärkt auf Qualität zu setzen. Hinzu kommt: Je sparsamer mit den Produkten umgegangen wird, desto geringer die Belastung für das das Grundwasser.

Farbakzente mal anders

Neben diesen weniger farbenfrohen Trends kommt auch wieder mehr Farbe ins Badezimmer. Die farblichen Akzente werden jedoch nicht wie gewohnt in Form von Deko-Elementen und Handtüchern gesetzt, sondern die Badmöbel selbst erstrahlen in bunten Tönen. Besonders effektvoll wirkt es, wenn Fliesen, Armaturen und Wände recht schlicht in Weiß, Creme oder Grau gehalten sind und ausschließlich die Fassade des Beckens oder der Wanne farblich gestaltet ist. Ein Teil der Accessoires und Handtücher können dann auf diese Farbe abgestimmt sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Badezimmer mit Musterkacheln zu fliesen, die dem heimischen Bad ein wenig Urlaubsflair einhauchen. Damit die Fliesen ihre volle Wirkung entfalten können, sollte der Rest des Interieurs dann allerdings eher schlicht gehalten sein.

Geschicktes Spiel mit Farbakzenten verleiht dem Badezimmer einen individuellen Touch.

Bildquelle: © flickr.com/Nikolas Huk (CC BY 2.0)

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Dieser Artikel behandelt die Themen Bad, Badezimmer, Design, Industrial Chic, Minimalismus und Farbe.

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