5 Dinge, die man unbedingt bei einem Kauf einer Immobilie auf Mallorca beachten sollte

Immobilien auf Mallorca erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Während der Markt in Spanien sich ähnlich wie die Wirtschaft nur langsam aus der Krise erholt, boomen die Verkäufe auf der Insel weiter. Einen Anstieg von rund 18 Prozent im Bereich Immobilienverkäufe meldete das Instituto Nacional de Estatistica im vergangenen Jahr, wobei die Interessenten vor allem aus Skandinavien und natürlich aus Deutschland kamen. Wer sich für den Kauf von Immobilien auf Mallorca interessiert, sollte daher nicht zu lange zögern. Die hohe Nachfrage wird die Preise in absehbarer Zeit vermutlich noch weiter in die Höhe treiben.

Die richtige Immobilie finden

Obwohl aktuell der richtige Zeitpunkt ist, um eine Immobilie auf Mallorca zu kaufen, sollte man die Dinge nicht überstürzen. Um einen Fehlkauf auszuschließen, gilt es zunächst einmal, das passende Objekt zu finden. Ein guter Anfangspunkt stellt dabei das Internet da. Im Netz kann man sich auf schnelle Weise über mögliche Angebote informieren und sich einen ersten Überblick verschaffen. Nicht selten lohnt sich dabei auch der Kontakt zu einem Immobilien Makler. Unternehmen wie Immobilien Portals sind auf den Verkauf von hochwertigen Objekten spezialisiert. Vielfach kann man sich als Kunde zudem auch Ferienwohnungen oder Häuser ansehen, die sich noch gar nicht im Netz finden lassen.

In der Regel spielt bei der Auswahl der finanzielle Aspekt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer nicht gerade Millionär ist, wird bei der Suche immer auch ein Auge auf die Kosten der Immobilie haben. Die günstigste Region ist aktuell der Süden, wo sich die Preise bei durchschnittlich 3000 Euro pro Quadratmeter bewegen. Erheblich teurer ist es im Süd- und Nordwesten. Hier müssen Käufer mit rund 3900 Euro im Schnitt rechnen. Mit einem eigenen Meerblick steigen die Preise zudem noch einmal an. Rund 23 Prozent Aufschlag ist bei Häusern oder Wohnungen mit Meerblick in Mallorca üblich.

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Besichtigung und Entscheidungskriterien

Hat man sich eine Auswahl an passenden Objekten zusammengestellt, sollte der Interessent sich im nächsten Schritt ein Bild vor Ort machen. In keinem Falle empfiehlt sich der Kauf der Katze im Sack. Eine Besichtigung ist von großer Bedeutung, wenn man noch lange Jahre Freude an seinem Haus oder der Ferienwohnung haben möchte. Dabei empfiehlt es sich, im Vorfeld eine möglichst große Anzahl an Objekten in die Auswahl aufzunehmen. Nur wenn man sich ein genaues Bild der verschiedenen Angebote macht, kann letztendlich eine informierte Entscheidung getroffen werden.

Ist diese gefallen, geht es nun nur noch um die Kaufabwicklung. Ein Käufer sollte sich vor der Unterschrift die Vertragsunterlagen sehr genau ansehen. Der Vertrag sollte alle wichtigen Details enthalten und darüber hinaus müssen alle relevanten Zusatzdokumente vorhanden sein. Laien haben hier oftmals Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund ist es in der Regel eine gute Idee, einen Anwalt zu kontaktieren, der sich im Immobilienrecht bewandert ist.

Ein letzter wichtiger Punkt, den Käufer vor Abschluss des Vertrages erledigen sollten, ist die Beantragung einer spanischen Steuernummer. Diese ist eine Voraussetzung für den Erwerb von Immobilien. Sie kann entweder bei den Behörden vor Ort oder bei der spanischen Botschaft in Deutschland beantragt werden.

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