Tipps für den Verkauf Ihrer Immobilie

Sie möchten eine neue Immobilie kaufen und als Voraussetzung dafür steht der Verkauf Ihrer Bestandsimmobilie? Oder Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten diese nun weiterverkaufen? In diesem Ratgeber finden Sie Tipps, was Sie beim Immobilienverkauf beachten sollten.

Welcher Preis kann erzielt werden?

Machen Sie sich als erstes genaue Vorstellungen, welchen Preis Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie erzielen möchten und prüfen Sie, ob dies auch der Preis ist, den Ihre Immobilie tatsächlich wert ist. Beachten Sie, dass beim Verkauf üblicherweise nicht mehr als der Marktwert erzielt werden kann. Möchten Sie schnell veräußern, ist es gegebenenfalls sogar ratsam, unter dem tatsächlichen Marktwert zu bleiben.

Eine gute Einschätzung des Verkehrswertes Ihrer Immobilie erhalten Sie über den Vergleich mit ähnlichen Immobilien in gleicher oder ähnlicher Lage. Ziehen Sie hierzu beispielsweise Immobilienportale oder den Immobilienteil Ihrer Zeitung zu Rate. Zuverlässiger ist das Hinzuziehen eines Profis, etwa eines Sachverständigen zur Immobilienwertermittlung oder auch eines seriösen Maklers, der die Kaufpreisermittlung in seinem Portfolio hat. Sachverständige oder Makler kennen den Markt in Ihrer Region durch Ihr tägliches Geschäft sehr gut und können auch den Zustand Ihrer Immobilie gut einschätzen. Immer häufiger finden Sie auch Dienstleister, die eine Online-Wertermittlung der Immobilie anbieten. Beachten Sie: Je mehr verschiedene Einschätzungen des möglichen Verkaufspreises SIe erhalten, umso sicherer wird der Mittelwert.

Privat verkaufen oder einen Makler beauftragen?

Die Entscheidung, ob Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten, oder ob Sie einen Makler hinzuziehen möchten, liegt selbstverständlich ganz bei Ihnen. Beides hat Vorteile und Nachteile. Jeder, der eine Immobilie sucht, wird zunächst nach Angeboten von Privatverkäufern suchen, um Kosten zu sparen. Denn die Maklergebühren in Deutschland liegen üblicherweise bei 5 Prozent zzgl. MwSt. auf den Verkaufspreis und sind vom Käufer zu tragen. Wenn Sie Ihre Immobilie privat veräußern, werden Sie also sicherlich deutlich mehr Interessenten erreichen. Andererseits kennen sich Immobilienmakler oder auch Immobiliencenter einer Bank bestens aus im Immobiliengeschäft. Ein Makler kann unsicheren Käufern Vertrauen schenken und Sie bei der Preisfindung und den Besichtigungsterminen unterstützen und entlasten. Mehrkosten für Sie entstehen durch die Beauftragung eines Maklers üblicherweise nicht.

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Käufer gefunden, was nun?

Wenn Sie einen potenziellen Käufer gefunden haben, sollten Sie sich vor dem eigentlichen Verkauf eine schriftliche Finanzierungsbestätigung durch die Bank des Käufers vorlegen lassen. Räumen Sie dem Käufer aber auch entsprechende Zeit ein, um die Finanzierung mit seiner Bank zu klären. Der Verkauf der Immobilie muss in Deutschland zwingend von einem Notar beurkundet werden. Dabei hat der Käufer das Wahlrecht des Notars, was Sie aber nicht daran hindern sollte, auch einen Notar vorzuschlagen. Der Notar wird im Vorfeld der Beurkundung alle Einzelheiten des Vertrages mit Ihnen durchgehen.

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